Am 6. Februar 2019 in Brüssel hat die Europäische Union...

21.02.2019

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey sagte dazu:
„Die Richtlinie ist ein familien- und gleichstellungspolitischer Meilenstein für Europa. Die Vereinbarkeitsrichtlinie schafft bessere Rahmenbedingungen für eine partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit und stellt einen Fortschritt auf dem Weg zu mehr Gleichstellung in der ganzen EU dar. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen passen genau zu unserem Ziel, mehr Zeit für Familien zu schaffen und Eltern und pflegenden Angehörigen mehr Wahlmöglichkeiten zu geben. Das deutsche System von Elterngeld und Elternzeit hat bereits große Erfolge erzielt. Ich freue mich, dass wir nun auch auf EU-Ebene gemeinsam verbindliche Regelungen geschaffen haben.

Die Vereinbarkeitsrichtlinie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem modernen und sozialen Europa. Gerade mit Blick auf die im Mai anstehenden Wahlen zum Europaparlament ist dies ein wichtiges Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger. Die EU schafft konkrete Verbesserungen für die Lebenswirklichkeit in allen Ländern der Union.“
Ziel der Richtlinie ist die Verankerung der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Aufgaben im gesamten Gebiet der Europäischen Union. Verbindliche Mindeststandards in diesem Bereich sind unter anderem:

- eine mindestens zehntägige bezahlte Auszeit für den zweiten Elternteil im Anschluss an die Geburt eines Kindes,
- eine mindestens viermonatige Elternzeit für jedes Elternteil, wovon mindestens zwei Monate bezahlt werden müssen,
- das Recht auf flexible Arbeitszeiten für Eltern und pflegende Angehörige
- ein besserer Kündigungsschutz für Eltern und pflegende Angehörige.

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